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Ginge es darum, den Inhalt des ersten (und vorerst
wohl auch einzigen) "Final Fantasy"- Spielfilms wiederzugeben,
so würde dieses Zitat aus der Originalfassung und die erste Äußerung
der weiblichen Hauptfigur im Groben ausreichen. Die Handlung in etwas
verfeinerter Form: Wir schreiben das Jahr 2065 und befinden uns auf
der Erde. Wenigstens auf dem, was von dem ehemals blauen Planeten übrig
geblieben ist. Vor 34 Jahren brachte ein Meteor unerwünschte Gäste
in den Orbit - die Phantome - die sich nun parasitär an der Lebensenergie
Ihrer Bewohner gütlich tun. Diese Phantome - selber rötlich-
durchsichtige Energiewolken - wandelten nahezu alles Organische in leblose
Masse um und bedrohen nun die letzten Menschen, Pflanzen und Tiere,
die unter Biosphären-Kuppeln gerettet wurden. Dr. Aki Ross, die
eben zitierte Hauptfigur, und ihr Mentor Dr. Sid wollen dies selbstverständlich
nicht einfach so hinnehmen: Sie haben bemerkt, dass einige Lebewesen
immun gegen die außerirdische Bedrohung zu sein scheinen und versuchen
aus diesen eine Erkenntnis zu gewinnen, wie sie die uneingeladenen Plagegeister
wieder loswerden können.
Etwas neuer als der grobe Plot dürfte für
westliche Zuschauer der spirituelle Unterbau sein, der sich nach SAKAGUCHIs
"Final Fantasy"- Spielen auch als roter Faden durch seinen ersten Spielfilm
zieht. So wird hier der auch schon in "Prinzessin Mononoke" vorgestellten
animistischen Idee Rechnung getragen, dass alles aus einer Universalenergie
besteht - hier Gaia genannt -, die alle Lebewesen und die Erde
selbst miteinander verbindet. Somit ist also alles beseelt und wenn
ein Lebewesen stirbt, endet zwar tatsächlich das irdische Dasein
des Individuums, doch seine Energie (oder Seele) kehrt wieder in den
ursprünglichen Pool Gaia zurück, um den Kreislauf zu schließen
- ein Motiv also, dass aus zahlreichen asiatischen Religionen und sogar
in den Ansätzen auch Christentum bekannt ist. | aktuelles | medien und kultur | land und leute | geschichte und politik | über japanlink | © 1997-2003 by |
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