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Der technische Ablauf ist der, dass ein oder gar mehrere Körperschauspieler
gleichzeitig zunächst mit sogenannten Markern an Körpergelenken und anderen
Schlüsselpositionen versehen werden. Das Performen der Bewegungen erfolgt
dann in einem von Kameras umschlossenen Bereich. Zwischen 10 und 200
rundherum verteilte Kameras erkennen mit einer Auflösung von 60 bis 200
Bildern pro Sekunde, wo sich ein Marker gerade in Ihrem gefilmten Blickfeld
befindet, und erkennen sogar wenn er kurz aus dem Blickfeld verschwindet
weil er von einem anderen Körperteil verdeckt wird. Diese Positionen geben
die Kameras an den Tracking-Computer weiter, der dann von den gemeldeten
Richtungen ausgehend, Schnittpunkte, und somit tatsächliche Positionen der
Marker im dreidimensionalen Raum berechnet. Diese Daten werden wiederum an
einen Animationsrechner weitergegeben, der die Bewegung der Marker auf die
virtuelle Figur auflegt. Dort sieht man live, zur Kontrolle des Ergebnisses,
eine Vorschau mit einem vereinfachten 3D-Modell, das dann dieselben
Bewegungen ausführt wie der Schauspieler aus Fleich und Blut.
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