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Alle wollen rollen Ein neues Fortbewegungsmittel erobert Japans Städte
Mühelos gleite ich über den glatten Boden der Einkaufs-Arkade. Ich stehe auf einem Razor-Roller, der wahrscheinlich coolsten Art, sich dieser Tage in Japan
fortzubewegen. Stolz beobachte ich, wie das Aluminium des Rollers im Schein der beleuchteten Reklametafeln glitzert. Eine kleine Bewegung des etwas hüfthohen Lenkers bringt den Roller dazu, eine geschmeidige Kurve um ein paar Fußgänger (ha - die haben keinen Roller, nur Füße) zu fahren.
Das war also meine erste Fahrt mit einem "Razor-Skater", einem kleinen Tretroller aus Aluminium. Derzeit sieht man in japanischen Großstädten wie Tôkyô oder Kyôto viele Menschen, die auf diese Weise umherrollen. Vor allem viele junge Leute nutzen diese Art der Fortbewegung, deren Vorteile auf der Hand liegen. Anders als etwa ein Fahrrad, läßt sich der Roller mit Einen Nachteil gibt es allerdings doch: Den Preis. Etwa 15.000 - 16.000 Yen (270 - 288 DM) muß man dann doch anlegen. Aber was soll's - so manche Designer-Schuhe kosten noch mehr. Und dann schon lieber rollen... JAPANLINK | aktuelles | medien & kultur | land & leute | geschichte & politik | special | über japanlink | © 1997-2010 by Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM und anderen Internetseiten sowie Nachdruck dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von APIX erfolgen. |