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From Foreign Minister to Prime Minister (JAPANECHO, Englisch)
OBUCHI Keizô als Ministerpräsident
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OBUCHI Keizô als Ministerpräsident
Eine Chronik seiner politischen Höhepunkte
30.Juli 1998: OBUCHI Keizô wird zum neuen Präsident der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und er wird von Ober- und Unterhaus des Parlaments zum Ministerpräsidenten gewählt. In den folgenden Tagen stellt er ein neues Kabinett zusammen. August 1998: Nord Korea testet eine ballistische Taepodong Rakete. Dies wird in Japan mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Oktober 1998: Das "Finanzenrevitalisierungsgesetz" und ein Gesetz der frühen Rehabilitation von unterkapitalisierten Banken werden von Abgeordneten beschloßen. November 1998: Jiang Zemin besucht Japan und drängt OBUCHI, sich im Namen seines Landes für die Kriegsverbrechen Japans im 2. Weltkrieg zu entschuldigen. OBUCHI bleibt aber auch in diesem Punkt der Linie seiner Vorgänger treu und entschuldigt sich nicht. Januar 1999: Eine Regierungskoalition zwischen der LDP und der Liberalen Partei (Jiyutô) wird beschlossen. März 1999: Nord Koreanische Spionage- Schiffe dringen widerrechtlich in Japanische Gewässer ein. OBUCHI leitet den Beschluß, daß die die Selbstverteidungskräfte im martimen Grenzgebiet patrolieren und im ernstfall auch kampfbereit sein sollen. April 1999: OBUCHI wählt die Okinawa Präfektur als Veranstaltungsort für den G8- Gipfel im Juli 2000. Juni 1999: OBUCHI nimmt am G8- Gipfel in Köln teil. Juli 1999: Eine Reihe von Gesetzen wird beschlossen, nach denen etwas von der politischen Macht auch auf Lokale Authoritäten übertragen werden soll. August 1999: Die "Hinomaru" wird als National Flagge und Kimigayo als Nationalhymne bestätigt. September 1999: OBUCHI wird in seinem Amt als Präsident der LDP per Wahl bestätigt. Oktober 1999: OBUCHI leitet eine Erweiterung der Regierungskoalition um die neo-buddhistische Neue Komeitô in die Wege. Diese Entscheidung OBUCHI ist bei großen Teilen der Bevölkerung Japans nicht unumstritten, da der Neuen Komeitô stark totalitäre Tendenzen nachgesagt werden. Dezember 1999: Die Regierung gibt einen Beschluß heraus, wonach künftig Spendengelder von Firmen und anderen Organisationen an einzelne Politiker in der Regierung verboten sein sollen. February 2000: Ein Beschluß wird festgesetzt, nach dem die Mitglieder des Unterhauses reduziert werden sollen. OCHI Michio, der Minister für finanzielle Rekonstruktion, wird aus seinem Ant entlassen. Eine Reihe von Bestechungsskandalen werden in der Presse berichtet, in die verschiedene Politiker und Mitglieder der Polizei in der Niigata- Präfektur involviert sind. März 2000: Das Finanzbudget 2000 wird abgesegnet. OBUCHI ruft Ratversammlungen zu den Themen Reform des Polizeiapparates und des Erziehungswesens ein. 1.April 2000: OBUCHI steckt in schwierigen Koalitionsverhandlungen mit OZAWA Ichiro, dem Präsidenten der Jiyutô, der Liberalen Partei. Da beide zu keinem Konsens gelangen können, verkündet OBUCHI am späten Abend den Bruch der Koalition zwischen LDP, Neuen Komeitô und der Jiyutô. Später beklagt sich OBUCHI über Schwächegefühle. 2.April 2000: OBUCHI wird um 1 Uhr morgens in das Tôkyôter Juntendo Krankenhaus eingeliefert. Diagnose: zerbraler Infarkt. AOKI Mikio übernimmt zwischenzeitlich OBUCHIs politische Aufgaben. 3.April 2000: OBUCHI fällt ins Koma. Die Aussichten auf eine baldige Rückkehr zu den politischen Geschäften verschlechtert sich. 4.April 2000: AOKI weist darauf hin, daß kein politisches Vakuum entstehen dürfe. Die Regierung beschließt, am Abend geschlossen zurückzutreten und am folgenden Tag einen neuen Ministerpräsidenten zu wählen. 5.April 2000: MORI Yoshiro, ein Vertrauter OBUCHIs innerhalb der LDP, wird zum neuen Parteipräsidenten und Ministerpräsidenten gewählt. OBUCHIs Amtszeit, die bis zum Oktober gedauert hätte, wird hierdurch vorzeitig beendet. Ende April 2000: OBUCHIs Blutdruck beginnt schrittweise zu fallen und wird am Freitag, den 12.Mai kritisch. 14.Mai 2000: OBUCHI Keizô verstirbt 62 jährig durch Herzstillstand an den Folgen seines Schlaganfalls.
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