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Asuka-Zeit
550-710,

Die Periode von 550 bis 710 nennt man Asuka-Zeit. Dies, weil es lange Zeit in Japan üblich war, bestimmte Perioden nach dem Herrschaftssitz-oder Gebiet der jeweiligen Zeit zu benennen; in diesem Fall "Asuka".

538: Das offizielle Datum der Einführung des Buddhismus aus China

Buddhismus war mehr als nur eine Religion zu dieser Zeit: Es war ein allumfassendes Wissen über verschiedenste weltliche Vorgänge. Japan lernte über die buddhistischen Priester verschiedene Dinge von der blühenden Kultur Chinas.
In der Zeit als die Familie Soga an der Macht war, wurden viele Menschen zum Buddhismus konvertiert (vor allen Dingen all diejenigen, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zur Führungsschicht standen. Es war üblich, daß diese automatisch die Religion ihres "Herren" übernahmen).

645: Taika no Kaishin, die Taika-Reform

Zu Beginn des 6.Jahrhunderts hatte der Soga-Klan, dessen Mitglieder einige wichtige Verwaltungsposten innehatten, die Macht. Schließlich mischte sich der Soga-Klan auch in die Thronfolge des tennô ein. Um ihre Wahl besser durchsetzen zu können, töteten sie Prinz Yamashiro-no-Oe im Jahr 645.
Infolgedessen verbündete sich Prinz Naka-no-Oe mit einem anderen Adeligen, Nakatomi-no-Kamatari, und formte zusammen mit ihm den Plan, den Anführer der Soga, Soga-no-Iruka, zu ermorden. Dies geschah noch im gleichen Jahr während eines Banquettes. Ihr Plan war derart ausgearbeitet, daß infolge ihrer Tat die anderen Mitglieder der Soga Familie deportiert wurden. Heute nennt man die Umstände um die Mordanschläge und die mit ihnen verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen Taika-no-Kaishin oder die Taika-Reform.
Prinz Naka-no-Oe regierte seitdem und wurde der nächste tennô Tenji im Jahr 668.
Natatomi-no-Kamatari nannte sich selbst in Fujiwara-no-Kamatari um. Sein Klan Fujiwara wurde sehr wichtig in der Regierung und bestimmte schließlich in der Heian-Zeit die Regierungsgeschäfte.

672: Die Jinshin-Unruhen (jinshin no ran)

Als tennô Tenji im Jahr 671 starb, hatte er zwei Nachfolger mit Anspruch auf das Amt des tennô. Der eine war sein ältester Sohn Otomo, der andere sein älterer Bruder Prinz Oama. Allerdings hatte Tenji seinen jüngere Sohn zwei Jahre vor seinem Tod als Nachfolger bestimmt. Um zu diesem Zeitpunkt einem Anschlag durch einen Verbündeten Otomos zu entgehen, hatte Oama sein Amt in der Regierung niedergelegt, war in einen Tempel in den Yoshino-Bergen geflüchtet und ein buddhistischer Priester geworden.
Als nun aber Tenji gestorben war, kehrte er zurück und kämpfte mit Otomo um den Thron. Oama gewann, Otomo verübte Selbstmord. Prinz Oama wurde der neue Kaiser Temmu.
Der Kampf um den Thron und seine Umstände werden jinshin no ran genannt.

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